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21. Juni 2016 | David

Die Aufholjagd beginnt: In 2 Tagen auf die Lofoten. Ist das zu schaffen?

Da wir ja nach der sensationell schnellen Reparatur deutlich vor unserem als Optimum betrachteten Zeitplan lagen, statteten wir Hans – einem alten Handball-Kollegen von David – noch einen Besuch in seinem Sommerhaus ab, um uns nach dem Überfall Samstag Nacht noch in Ruhe zu verabschieden und Danke zu sagen, auch wenn Sjaelland Odde ca. 100km in die falsche Richtung liegt.

Auf der idyllischen Halbinsel angekommen, empfing uns Hans schon mit der Flagge seines Heimatlandes Grönland am Straßenrand. Nach einem entspannten Schnack im Garten wartete nun aber die Pflicht auf uns: Zusammen mit Hans pflanzten wir sowohl den Baum für das erste Land Dänemark und begannen auch den Fulda-Reifenwechsel. Für Hans als Grönländer war die Fulda-Thermoskanne natürlich der ideale Tauschgegenstand, und auch für uns sollte es sich lohnen: Denn Hans ist passionierter Angler und Harpunenjäger und gab uns eine Angel, so dass wir uns nun auch bei den zahlreichen Seen in Schweden, Norwegen und Finnland mit frischem Fisch versorgen können und auch für eine der Baltic-Sea-Circle-Challenges, das Fangen und Grillen eines Fisches, bestens vorbereitet sein sollten.

Nach 1,5 entspannten Stunden hieß es dann: Ab in Richtung Schweden. Unser erstes Ziel war dabei Ales Stenar, wo wir mit der Wikinger-Weihe die erste Challenge der Rallye absolvieren mussten: Mit Sand von der dänischen Küste, Holz aus schwedischen Wäldern sowie Wasser aus der Ostsee auf dem Rücken und reichlich Wind um die Ohren um einen der Wikinger-Steine von Ales zu krabbeln. Nach bestandener Prüfung und einer für Wikinger standesgemäßen Stärkung (1 Dose Linsensuppe mit extra Thunfisch und Mais) ging es dann weiter in Richtung Jonköping, wo wir auf dem Weg dann eine sensationelle Location zum Zelten an einem kleinen See fanden.

Hatten wir uns am Abend noch gewundert, für was die ganzen Masten auf dem kleinen Schotterweg zum See waren, wurde es uns mitten in der Nacht klar als 2 Flugzeuge gefühlt durch unser Zelt flogen, wir uns aber beide (entweder wegen des Schocks oder der Müdigkeit) nicht bewegen bzw. rühren konnten. Nach 5h Schlaf ging es dann morgens um 7 wieder los, um am darauffolgenden Dienstag das Maximum herauszuholen und es doch noch zu schaffen, die Baltic-Sea-Circle am Mittwoch Abend auf den Lofoten doch noch rechtzeitig zu erreichen.