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15. Januar 2016 | David

Autofahren für den Klimaschutz?!

Eine der Bedingungen der Rallye ist, dass jedes Team Spendengelder in Höhe von mindestens 750 € sammeln muss. Dabei kann die Hälfte für eigens ausgesuchte Projekte, die andere Hälfte für vom Veranstalter ausgewählte Projekte verwendet werden. Soweit so gut, doch für Markus reichte das Sammeln von Spendengeldern noch nicht aus um für sich die 7.500km in einem alten Auto vor dem Hintergrund des Schadstoff-Ausstoßes zu rechtfertigen – besonders als sein Vater noch stichelte wie er denn „Öko predigen, dann aber eine Rallye fahren“ könne.

Als Markus sich dann intensiv über die Funktionsweise von Klima-Kompensation informierte und er schaute, welche Möglichkeiten es gäbe eine solche Tour zu kompensieren, wirkten die Webseiten der großen Anbieter wie myClimate oder Atmosfair sehr umständlich und nicht ganz zeitgemäß. Daraufhin entstand die Idee zu einer App, die zum Einen automatisch erkennen könne welche Strecken man unterwegs war, zum Anderen es aber auch ermöglichen könne mit wenigen Klicks diese Strecken direkt kompensieren zu können.

Als wir dann das erste Mal gemeinsam über die Idee sprachen und es nicht viel Überredungskunst brauchte mich ins Boot zu holen, waren wir uns beide sehr schnell einig dass die Rallye der perfekte Anlass wäre um eine solche App zu promoten und bekannt zu machen. Und dann folgte Markus‘ Geniestreich bei der Namensfindung: Compensio. Nicht nur dass es gut klingt und man erkennen kann dass es sich um etwas mit Kompensation handelt – sondern der Name enthält mit einer tiefergestellten auch noch das eigentliche Thema, die CO2-Kompensation so dass darauf dannCO2mpensio entstand. Wir waren beide mehr als begeistert und sicherten uns direkt die entsprechenden Domains compensio.org und compensio.de, die glücklicherweise beide noch frei waren, so dass wir das Kind dann entsprechend tauften und dem Baby einen Namen gaben.

Ein erstes Konzept war schnell geschrieben und ein erster Protoyp programmiert und Markus konnte mit der Idee schnell erste Projektpartner an seiner Uni – der BOKU in Wien – finden, die das Projekt und die Idee begeistert aufnahmen und ihre Unterstützung zusagten.